Jakobsweg
Unterwegs auf dem Jakobsweg
Emmetten liegt auf der Teilstrecke Brunnen - Stans. Stempel für die Pilgerkarte erhalten die Pilgerer auf der Tourist Info, im Hotel Engel und dem Gasthaus Schlüssel.
Das Wappen von Emmetten
Auf roten Grund zeigen sich drei silberne (weisse) Jakobsmuscheln. Das Wappen wurde 1901 von
Robert Durrer geschaffen. Die Muscheln spielen auf den Hauptpatron der alten Pfarrkirche an, den
Apostel Jakob der Ältere. ( Auszug aus dem Buch Ämmätter Geschichten, erhältlich auf der Tourist Info für CHF 29.-)
Die Kirche von Emmetten
1454 wurde in Emmetten zur „Sant Jacobs Kilchen" ein Pfrund eingerichtet, der in Abhängigkeit mit der Pfarrei Buochs stand.
1474 fand die Abkurung von Buochs statt. Sicher sprechen aber die Urkungen mit dem Beginn des 17. Jahrhunderts nicht mehr von einem Abhängigkeitsverhältnis der Emmetter.
Am 17./18. September 1601 zerstörte ein Erdbeben die Pfarrkirche. Erst 1616 wurde sie wieder neu eingeweiht. Am 09. Januar 1741 wurde das Pfarrhaus durch einen Brand zerstört. Mit ihm verbrannten alle Pfarreibücher der Jahre 1622 bis 1741.
1933 wurde auf die Initiative vom damaligen Pfarrer Franz Xaver Gabriel die jetzige St. Jakobs und Theresien - Kirche gebaut. Der Neubau finanzierte sich ausschliesslich aus Spendengeldern. In den Jahren 1994 /95 wurde die Pfarrkirche renoviert. Mehr zur Kirche und zur Heiligkreuz - Kappelle finden Sie hier.
Detailierte Infos zur Teilstrecke Treib - Beckenried
Mit dem Schiff in Treib angelangt, sieht man das „Haus an der Treib" . Dort treffen die drei Kantone Uri, Schwyz und Nidwalden zusammen.Mit der Standseilbahn kann man zum ehemaligen Wallfahrtsort „Maria Sonnenberg" fahren und das Schlösschen Beroldingen besichtigen.
Der Jakobsweg führt auf einem gemächlichen und asphaltierten Weg nach Volligen. Man nennt ihn auch „Waldstätterweg" oder „Nidwaldnerweg". Von Volligen geniesst man die herrliche Sicht auf Brunnen, Schwyz und die Mythen. Der anschliessende Aufstieg nach Emmetten ist steil und erfordert gutes Schuhwerk und Schwindelfreiheit. Nach dieser Waldstrecke gelangen wir ins Sagendorf und nach einem weiteren Aufstieg der Dorfstrasse entlang zur Kirche St. Jakob und St. Theresa. Eine Erfrischung bieten die Hotels und Restaurants entlang der Dorfstrasse. Wer möchte, kann auch hier übernachten.
Von der Kirche aus geht es zur Schöneck und der St. Anna_Kapelle mit wunderschönem Ausblick auf den Vierwaldstättersee. Der Abstieg nach Beckenried führt durch den Wald, unter der Autobahn durch, an den See hinunter. Entlang der asphaltierten Strasse erreicht man über Vorderibach Beckenried mit der Pfarrkirche St. Heinrich. Sie wurde im 18. Jahrhundert vom Luzerner Niklaus Purtschert erbaut. In der Vorhalle liegt die Grabplatte eines Jerusalem - u. St. Jakobspilgers. Zudem befinden sich im Kircheninnern Darstellungen von damaligen Pilgern.
Weitere Entdeckungen in der Natur
Sternbeobachtungen für Familien
Besuch der Alpkäserei
Spaziergang auf dem Förstertrail
Besuch auf dem Bauernhof
